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23.05.2004

Freundschaftsregatta 2004


Am 22. Mai 2004 war es wieder soweit. Der SV „Kloster Lehnin“ e.V. - Sektion Segeln richtete auf dem Klostersee die diesjährige Segelregatta aus.

Nach viele bangen Blicken auf die Wettertafeln im Videotext hatten Veranstalter und Gäste dann doch noch Glück mit dem Wetter und lange Regenschauer blieben uns zumindest am Sonnabend erspart. Den Wind (Nordwest, Windstärke 3-4) haben wir gewollt und die Kälte haben alle gut überstanden.

Viele unserer Regattagäste reisten bereits am Freitag an und wir hatten an diesem Tag einen schönen „Klönabend“ in unserem Clubraum. Mit Unterstützung der Gemeinde Lehnin war die Unterbringung der Gäste kein Problem, weil wir auch in diesem Jahr wieder einen Teil des Strandbadgeländes nutzen konnten (Dank an die Verantwortlichen).
Kategorie: Regatta
Erstellt von: Christoph

Spätestens am Samstag Vormittag wurden die Lehniner dann durch unser weithin hörbares Signalhorn auf die Segelregatta aufmerksam. Der erste Start erfolgte am Samstag pünktlich um 11.00 Uhr und es folgten am Sonnabend dann noch 3 weitere Starts in allen Bootsklassen.
Die Entscheidung der Wettfahrtleitung, am ersten Tag an Stelle der geplanten 3 dann 4 Wettfahrten durchzuführen, erwies sich als richtig, denn die für Sonntag geplante 5. Wettfahrt mußten wir wegen des Wetters leider ausfallen lassen.


Wir sind stolz auf die hohe Zahl an aktiven Teilnehmern. Insgesamt waren in den Regatten 58 Boote mit 103 aktiven Seglern am Start. Dies ist für unseren kleinen See ein beachtliches Regattafeld. Hinzu kamen viele Gäste und Helfer, die meist auf dem Wasserweg anreisten und in Booten und Zelten übernachteten.

Der recht starke Wind gepaart mit den „Tücken“ unseres kleinen Segelrevieres (Winddreher, Fallböen, danach ein Windloch ......) haben den Seglern keine Zeit zur Langeweile gelassen. Trotzdem kam es nur selten zur Kenterung eines Bootes.
Dies ist ja für einen Segler auch nicht so dramatisch, wie für den Zuschauer am Ufer. Familie Dieter und Verona Saeger (ESCK Kirchmöser) ging besonders souverän mit der Kenterung ihres 420ér um und errang in dieser Bootsklasse trotzdem unangefochten Platz 1.

Insbesondere freut uns die stark gestiegene Teilnehmerzahl bei den Kindern in der Bootsklasse Opti-B. Diese Wettfahrt war wie in den Vorjahren wieder als Rangliste ausgeschrieben. Den Sieg ersegelte sich Souverän Malte-Levin Jauer von Einheit Brandenburg dicht gefolgt von Marius Gemmel (VSAW Wannsee) und Tom Geyer (ebenfalls Einheit Brandenburg).
Alle 19 Opti´s sind erfolgreich gesegelt. Wenn einer der jüngeren Segler weiter hinten segelte, so hat er bei der Regatta doch sehr viel Ausdauer bewiesen und sicher auch einiges dazugelernt und an Selbstvertrauen gewonnen. Deshalb erhielten auch alle Teilnehmer in der Bootsklasse Opti B am Sonntag eine Urkunde und einen kleinen Preis.

Der Sonnabend hat den Seglern auf dem Wasser mit starkem Wind viel Kraft und Konzentration abverlangt. Die Strapazen des Tages fielen dann aber schnell von unseren Gästen ab, denn am Abend trafen wir uns im Bootshaus wieder zu unserem Seglerball.

Am Sonntag wollten wir noch eine fünfte Wettfahrt starten. Wegen Regen und Sturmböen haben wir dies jedoch nicht getan. Es fand aber trotz des schlechten Wetters die traditionelle (inzwischen achte!) Six-Pack-Lehnin statt.

Die Besonderheit dieses Rennens besteht darin, daß 15ér Jollenkreuzer, die normalerweise mit 2 bzw. 3 Mann Besatzung gesegelt werden, mit einer Mindestbesatzung von 6 Erwachsenen Seglern an den Start gehen. Damit ergeben sich für den Steuermann ganz andere Herausforderungen bei der Führung seines Bootes, als er es normalerweise gewohnt ist.

Diesmal starteten 4 Boote mit insgesamt 25 Mann Besatzung und kämpften um den Sieg. Der Wanderpreis der inzwischen 8. Six-Pack auf dem Klostersee ging diesmal an P516 mit Käpt´n Rolf Brauer und seinen Mannen. Mal sehen, wer ihn dann 2005 mit nach Hause nehmen wird.

Nach dem Mittagessen war dann am Sonntag die Siegerehrung und danach begaben sich unsere Gäste dann zu Land und zu Wasser wieder nach Hause.

Die Lehniner Segler haben anschließend das Gelände wieder aufgeräumt und heute ist kaum noch zu sehen, welcher Trubel am Wochenende auf dem Segelplatz herrschte.

Uns hat es wieder viel Spaß gemacht, die Freundschaftsregatta in Lehnin auszurichten und wir freuen uns auf die kommenden Regatten im Brandenburger Revier, an denen wir gern selbst teilnehmen werden.

Unseren Brandenburger Sportfreunden wünschen wir für ihre Regatten besseres Wetter, den gleichen Wind und allen Seglern „immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel“.

Na, dann bis 2005 (dem Jahr des 825. Jubiläums der Gemeinde Lehnin)!

Goodewind Ahoi!


Detlev Arndt


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