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23.08.20

2x 30 Jahre rudern/Äquatorpreis 40077km


Am 22.08.2020 lud der Deutsche Ruderverband zur Ehrung der Teilnehmer am Fahrtenwettbewerb des DRV ein.

Traditionell werden die Preisträger (25,30,35.... x erfüllt, Äquatorpreis 40077km) beim  Wanderrudertreffen des DRV im Herbst geehrt. Coronabedingt fällt das WRT in Saarbrücken aber in diesem Jahr leider aus. Der DRV hat aber eine gute Möglichkeit gefunden die Preisträger doch in gebührendem Rahmen zu würdigen.

Die Preisträger wurden zum Berliner Anrudern (normalerweise findet dieses auch im April statt, aber in Berlin darf erst seit ca. 4 Wochen weider in Grossbooten, also in Booten ab 3 Mann Besatzung, gerudert werden. Daher der späte Termin) am 22.08.2020 nach Berlin zum Ruderverein Richtershorn eingeladen.

René Pieloth und Bernd Frömmel haben in den letzten 30 Jahren jedes Jahr die Bedingungen des DRV zum Fahrtenwettbewerb erfüllt (je nach Jahrgang bis zu 1000km Ruderleistung/Jahr) und Rene Pieloth hat zudem die Bedingungen des Äquatorpreises auch erfüllt (40077km Ruderleistung) .....

Kategorie: Rudern
Erstellt von: ruderbernd

Also beschlossen wir das wir uns die Preise in Berlin persönlich ab zu holen. Aber was macht ein Ruderer wenn er Zeit hat? Er geht rudern. Somit stand für uns sehr schnell fest das wir zu der Preisverleihung rudern werden. Wir haben in unserer WA-Gruppe gefragt wer denn Lust hätte mit uns zu der Veranstaltung über den Müggelsee zu rudern. Es fanden sich noch Klaudia, Felix und Pierre die uns begleiten wollten. Wir haben uns bei der RG Grünau einen Vierer geliehen und gingen, nachdem der Regen endlich aufhörte, um 10.30 Uhr aufs Wasser. Wir ruderten natürlich nicht direkt zum Ruderverein Richtershorn, der ca. 3km entfernt liegt, sondern nahmen den kleinen Umweg (ca. 27km) über den Müggelsee. Der Müggel zeigte warum man man nicht immer darüber rudern kann. Es war ein relativ starker Wind auf dem See und wir nahmen die eine oder andere Welle mit. Allerdings war alles noch gut ruderbar. Man sollte aber immer vorsichtig sein, denn der Müggelsee hat schon viele Ruderer das schwimmen gelernt.

Gegen 13.45 Uhr kamen wir beim Ruderverein Richtershorn an. Wir begrüssten viele der uns ebenfalls in den 30 Jahren Ruderei bekannt gewordenen Ruderer aus ganz Deutschland. Auch der Wanderruderwart des DRV, Herr Rainer Engelmann war persönlich am Ort. Er hatte die Aufgabe die Preise zu überreichen.

Gegen 14.30 Uhr begann die Verleihung der der Fahrtenabzeichen mit den 25x Erfüllern. Danach wurden die Erfüller die sich 30 Jahre jedes Jahr wieder ins Boot setzen geehrt. Dazu gehörten Rene Pieloth und Bernd Frömmel von unserem Verein in Lehnin. Anschliessend gab es noch die Fahrtenabzeichen für 35, 40, 45 (1 Ruderin) und sogar 50 Jahre (ein Ruderer) rudern und Erfüllen der Bedingungen.

Dann kam die Ehrung der Äquatorpresiträger. Wier schon erwähnt, ist der Äquatorpreis mit der Kilometerleistung 40077km verbunden. Diese hat Rene Pieloth im letzten Jahr "geknackt. Er hat jetzt eine Strecke von 41193km errudert. Somit kann er seinen 2ten Äquator angehen. Ich wünsche ihm das er das noch mal schafft.

Rene und ich erhielten von Klaudia noch einen leckeren Kuchen mit der Zahl 30 und Rene bekam noch einen ganz besonderen Äquatorpreis von Klaudia, Felix und Pierre überreicht. Eine Melone mit den Umrissen der Kontinente und einem Ruderpiktogramm, das darstellen soll das Rene 1x rund herum gerudert ist. Danke für den wirklich leckeren Kuchen den wir natürlich gleich an Ort und Stelle mit unseren langjährigen "Mitruderern" vertilgt habe.

Nach der Verleihung hat der Gastgeberverein noch zu Musik, Getränken und Essen geladen. Es war eine sehr gute Organisation. Die Boote wurden auf Reede vor dem Verein gelegt. D.h. man bekam eine Nummer zugewiesen und die Boote wurden, nachdem jeder seine Sachen die er brauchte aus dem Boot raus hatte, auf der Dahme vor dem Verein im Wasser mit Ankern vertäut. Das wird in Berlin bei so grossen Events wohl immer so gemacht, denn dann liegen die Boote nicht auf den Vereinsgeländen den Ruderen "vor den Füssen".

Gegen 16.30 Uhr haben wir dann unser Boot wieder angefordert und uns auf die 3km lange Rücktour begeben. Angekommen bei der RG Grünau wurde das Boot gründlich gereinigt und wider in der Bootshalle gelagert. Zum Abschluss tranken wir noch einen Kaffee in der Vereinseigenen Gastronomie der RG Grünau. Danach fuhren wir nach einem schönen Rudertag wieder nach Hause.

 

Ich möchte mich bei meinen Mitruderen für den schönen Rudertag bedanken....